Negative Symptome beim Abnehmen vermeiden: was Michael dagegen gemacht hat
Worum es auf dieser Seite geht
Wenn Fettzellen abgebaut werden und der Grundumsatz des Stoffwechsels steigt, werden Säuren und Schadstoffe frei, die der Körper vorher in den Fettzellen eingelagert hat. Dadurch können entzündliche Veränderungen und andere negative Symptome entstehen. Je nachdem, wie viel davon freigesetzt wird, kann das für den Körper eine leichte bis starke Belastung sein.
Michael wollte diese Belastungen so weit wie möglich vermeiden. Leicht abnehmen heißt für ihn genau das. Was er dafür gemacht hat, als er in zweieinhalb Monaten 25 Kilo abgenommen hat, zeige ich dir hier. Wie es bei mir selbst lief, erzähle ich in den Kästen mit meinem Namen.
Was Michael dabei unterstützt hat
Curcuma, auch Kurkuma oder Gelbwurz genannt
Curcuma wirkt entzündungshemmend und wasserentziehend. Sie steckt auch im ganz normalen Curry aus dem Supermarkt. Michael hat deshalb mittags und abends je einen Teelöffel Currypulver in seine Gemüsepfanne gegeben.
Ich habe auch jeden Tag Kurkuma genommen, allerdings reines Kurkumapulver statt Curry, und zwar immer einen gehäuften Teelöffel. Wenn es zum Gericht gepasst hat, kam es direkt ins Essen. Wenn es geschmacklich überhaupt nicht gepasst hat, zum Beispiel bei Spinat, habe ich es in mein Getränk mit den Nährstoffen oder in ein Glas Wasser gerührt und zu Beginn der Mahlzeit getrunken. So kam es im Magen trotzdem mit dem Essen und dem Pfeffer zusammen.
Eine vorwiegend gesunde Ernährung
Michael hat sich gesund ernährt, also mit frischen Produkten, die er selbst zubereitet hat. Perfekt war das nicht, aber er hat es überwiegend so gehalten.
Genügend Flüssigkeit
Er hat viel stilles Wasser getrunken, über den Tag verteilt mindestens zwei Liter, und zwar zusätzlich zu anderen Getränken.
Genügend Mineralien
Mineralien braucht der Körper, um Säuren zu binden und die Regeneration und Heilung bereits entzündeter Bereiche zu fördern. Michael hat deshalb nach dem Mittag- und dem Abendessen je zwei Messlöffel basische Mineralien genommen.
B-Vitamine am Mittag
Mittags hat Michael zusätzlich zwei bis drei Messlöffel B-Vitamine genommen. Beim Abnehmen werden sie besonders gebraucht. Denn beim Abbau der Fettreserven werden Säuren und Schadstoffe frei, die Reizungen wie Verspannungen oder Schmerzen auslösen. Die Nerven leiten diese Reize weiter und brauchen dafür mehr B-Vitamine. Fehlen sie, werden die Nerven überreizt. Das zeigt sich zum Beispiel als Unruhe, Gereiztheit, Ängste, Wut, Überforderung oder fehlendes Durchhaltevermögen, und genau daran scheitern viele Diäten.
→ Mehr dazu: Hilfreiche Nährstoffe
Nahrungsergänzung am Morgen
Morgens hat Michael die Verbrennung von Zucker und Fetten unterstützt und den Heißhunger auf Deftiges oder Süßes zwischendurch vermindert. Dafür hat er ein Glas Wasser mit diesen Nährstoffen getrunken:
- Fettlösliche Vitamine. Sie mindern das Hungergefühl und verbessern die Verbrennung von Fett und Kohlenhydraten in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen.
- B-Vitamine. Die Mitochondrien brauchen sie ebenfalls, um Fett und Kohlenhydrate zu verbrennen.
- Wasserlösliche Omega-3-Fettsäuren. Sie transportieren die fettlöslichen Vitamine besser dorthin, wo sie gebraucht werden.
- Q10. Es arbeitet in den Mitochondrien wie ein Staffelläufer: Es übernimmt die Energie aus der Verbrennung von Fett und Zucker und gibt sie weiter, bis die Zelle damit arbeiten kann. Ist zu wenig Q10 da, läuft die Verbrennung langsamer. Besonders wichtig ist Q10 bei übersäuerten Zellen, denn sie brauchen Energie, um Mineralien aufzunehmen und die Säuren loszuwerden.
So wollte Michael außerdem verhindern, dass dem Körper fettlösliche Vitamine, Omega-3 oder Q10 fehlen. Mit diesen Nährstoffen hat er seinen Heißhunger Schritt für Schritt heruntergedimmt, bis irgendwann gar keiner mehr da war.
Auch bei mir war das sehr ähnlich. Schon recht am Anfang der Methode war mein Heißhunger merklich weniger, kam aber noch relativ schnell wieder. Von Woche zu Woche blieb er dann länger weg und wurde gleichzeitig immer schwächer. Nach etwa drei Wochen konnte ich die Methode einfach durchziehen, ohne zwischendurch noch Heißhunger zu bekommen. Das nagende Verlangen, ständig an den Kühlschrank zu gehen, war komplett weg, zumindest solange ich die Nährstoffe regelmäßig genommen habe.
Was die einzelnen Nährstoffe genau machen, steht hier:
→ Hilfreiche Nährstoffe: alle Details
Schnell abnehmen heißt: starke Belastung durch Schadstoffe und Säuren
Beim schnellen Abnehmen wird der Körper stark mit Schadstoffen und Säuren belastet. Diese Stoffe lagert er nämlich gern in den Fettzellen ein. Werden die Fettzellen geleert, kommen auch die Schadstoffe und Säuren wieder frei, die dort gelagert waren.
Mögliche Begleiterscheinungen
In dieser Phase können zum Beispiel diese Beschwerden auftreten:
- Abgeschlagenheit und Müdigkeit
- Gereiztheit
- Schmerzen, auch Nervenschmerzen
- Stoffwechselstörungen
- Entzündungen
- Übersäuerung
- Schwäche, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen
Jeder Körper reagiert dabei anders.
Ich bin durch diese Phase sehr gut durchgekommen. Solange ich mich an den Plan gehalten habe, hatte ich weder Kopfschmerzen noch andere Schmerzen, und ich habe gut geschlafen. Beschwerden kamen nur, wenn ich etwas falsch gemacht habe, zum Beispiel wenn ich zu wenig Wasser getrunken, die Mineralien oder die B-Vitamine länger weggelassen oder zu lange nichts gegessen habe. Dann wurde ich müde und energielos, und manchmal kamen auch Gelenkschmerzen dazu. Sobald ich mich wieder an den Plan gehalten habe, war das weg.
Eins gehört aber auch dazu: Energie im Überfluss hat man am Anfang nicht, auch wenn man alles richtig macht. Erschlagen war ich nicht, ich konnte auch mal eine Runde laufen oder am Computer arbeiten. Aber der scharfe Fokus, das Durchhaltevermögen und der volle Antrieb waren gedämpft. Kein Wunder, der Körper ist im Kaloriendefizit, bekommt weniger Kohlenhydrate und muss nebenbei die Stoffe loswerden, die beim Abnehmen frei werden. Mit der Zeit wurde das deutlich besser, weil sich Gehirn und Stoffwechsel umgestellt haben, und ich konnte wieder viel konzentrierter arbeiten. Wie lange das dauert, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Das ist meine Erfahrung und keine Garantie, dass es bei dir genauso läuft.
Wichtig: wann du nicht zögern solltest
Wenn Beschwerden stärker werden, anhalten oder dich beunruhigen, dann halte bitte nicht einfach durch und bleib damit nicht allein. Sprich mit deinem Arzt oder Heilpraktiker.
Das gilt besonders bei:
- Schmerzen, die mehrere Tage anhalten oder stärker werden
- anhaltender Müdigkeit oder Schwäche
- Verdauungsproblemen, die nicht von selbst vergehen
- allem, was sich deutlich anders anfühlt als sonst
Schnelles Abnehmen sollte sich machbar anfühlen und nicht erschöpfend.
Wer mehr verstehen will, findet hier ausführliche Erklärungen
→ Hilfreiche Nährstoffe und ihre Rolle in der Methode
→ Warum Verdauung, Gluten und Stärke das Abnehmen bremsen können
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